Veröffentlicht: 17. Juni 2019
Geschrieben von Jochen Manske
Kategorie: Blog
Blog

Gestartet sind wir mit einem Restbestand an Schwammtüchern und Spülbürsten, wie es sie in jeder Drogerie und jedem Discounter zu Billigpreisen zu kaufen gibt. "Vorteil": Geringer Preis und wenn benutzt und verbraucht landen sie einfach im Müll.

Das funktioniert so bei "Zero Waste" natürlich nicht mehr. Statt einen der mittlerweile vielfältig vorhanden Online-Shops zu nutzen, war Jochen im Unverpacktladen "Stückgut" in der Rindermarkthalle St. Pauli und hat eine Grundausstattung an Putzmaterialien für einen ersten Test gekauft.

Zwar sind die Teile ein wenig teurer, als die oben zitierten Plastikteile. Allerdings können wir mit gutem Gewissen davon ausgehen, dass diese unseren Ur-Enkeln nicht in 100 Jahren beim Baden oder sonstwo begegnen.

Weiterer Vorteil: Einige Produkte sind waschbar - und wir werden sie definitiv waschen und pfleglich damit umgehen.

Die Schwammtücher im Doppelpack zu 1,20 € sind auch nicht übertrieben teurer.

20190613 104535

Alternativen zu Putzmaterial aus Plastik, bestehend zu 100% aus natürlichen und damit verrottbaren oder recyclebaren Materialien: Schwammtücher aus Zellulose + Baumwolle, Kupferschwämme, Spülbürste mit Wechselkopf und Borsten aus Sisal, Flaschenbürste mit Borsten aus Rosshaar, Schwamm einer Luffagurke. Geshoppt lokal im Unverpacktladen "Stückgut" in der Rindermarkthalle.

20190613 104535

Andy und Jochen diskutieren die verschiedenen Putzmaterialien. Wichtig ist, dass Schwämme und Tücher waschbar sind und entgegen alter Gewohnheiten von den Mitarbeitern nicht weggeschmissen werden dürfen.

Damit die Schwammtücher hygienisch bleiben, werden sie mit Alkohol desinfiziert oder ggf. mit einem Dampfbügeleisen keimfrei gebügelt.

20190613 104535

Das Schwammtuch fühlt sich etwas dünner an, im feuchten Zustand ist kaum ein Unterschied zu bemerken.